Wettbewerbsreglment

Der nationale Final findet am 24./25. März 2017 in Bern statt.

 

Teilnahme

Am dreisprachigen Final nehmen 12 Jugendliche in Kategorie 1, 24 Jugendliche in der Kategorie 2 teil. Diese Jugendlichen haben sich in von der Projektleitung anerkannten regionalen Vorausscheidungen qualifiziert.

 

Vorausscheidungen

Die Vorausscheidungen werden von Schulen, Betrieben oder anderen Organisationen veranstaltet. Sie finden zwischen dem 1. November 2016 und dem 31. Januar 2017 statt. Pro Kategorie werden maximal 8 regionale Vorausscheidungen durchgeführt. Interessierte Veranstalter melden ihr Interesse bis am 1. Oktober 2016 bei der Projektleitung, die über die Anerkennung der Vorausscheidung entscheidet. Melden sich mehr als 8 Interessenten, so wird die Zusammenarbeit mehrerer Interessenten gesucht.

Jede anerkannte Vorausscheidung der Kategorie 1 erhält Anrecht auf einen Startplatz, Vorausscheidungen für die Kategorie erhalten mindestens 2 Startplätze. Die restlichen Plätze werden anhand der Anzahl in der Methode von Jugend debattiert ausgebildeten Jugendlichen von der Projektleitung zugeteilt. Als ausgebildete Jugendliche zählen jene, welche den Lehrgang Jugend debattiert absolviert haben. Diese Anzahl muss ebenfalls bis am 1. Oktober 2016 der Projektleitung mitgeteilt werden, damit die Anzahl Startplätze beim der Durchführung der Vorausscheidung bekannt ist. Bis am 31. Januar 2017 müssen die Gewinner der Wettbewerbsleitung gemeldet sein.

Die Vorausscheidung richtet ihre Regeln nach jenen des nationalen Finales.

Die Veranstalter von Vorausscheidungen werden von der Projektleitung auf Antrag finanziell unterstützt.

Zur Festhaltung dieser Ziele sowie allfälliger finanzieller Unterstützung wird mit der Wettbewerbsleitung eine Vereinbarung unterzeichnet.

 

Kategorien

Am Final wird in zwei Kategorien debattiert:

Kat. 1          Jahrgänge 2001 – 2004

Kat. 2          Jahrgänge 1997 – 2000

Die Projektleitung kann in Ausnahmefällen jüngere und/oder ältere Jugendliche zulassen. 

Grundsätzlich nehmen die Jugendlichen in jener Kategorie am Final teil, für welche die entsprechende Vorausscheidung Startplätze erhalten hat.

 

Die Regeln der Debatte

Teilnehmende

4 Debattierende (2 Pro, 2 Kontra), 1 Zeitwächter/in

 

Gesamtdauer

24 Minuten

 

Gliederung und Ablauf

a) Eröffnungsrunde (max. 8 Minuten)

Jede Person hat 2 Minuten Redezeit ohne Unterbrechung, um ihren Standpunkt zur Frage darzulegen. Die Pro-Seite beginnt.

 

b) Freie Aussprache (max. 12 Minuten)

Während 12 Minuten findet ein freier Wortwechsel statt, bei dem die Argumente geklärt werden. Es gibt keine Gesprächsleitung.

 

c) Schlussrunde (max. 4 Minuten)

Jede Person hat – in der gleichen Reihenfolge wie in der Eröffnungsrede – 1 Minute Zeit, die Debatte aus ihrer Sicht zusammenzufassen und erneut Stellung zu beziehen.

 

Notizen

In die Debatte dürfen keinerlei Notizen mitgenommen werden. Während der Debatte dürfen jedoch Notizen gemacht werden. Schreibzeug und Papier stehen dafür bei den Rednerpulten zur Verfügung.

 

Debattenthemen und -positionen

Es handelt sich immer um vorbereitete Debatten. Die Debatten werden zu einer aktuellen Frage geführt, die mit „Soll/Sollen ...“ beginnt und nur mit Ja oder Nein beantwortet werden kann.

Die Finalthemen werden von der Projektleitung festgelegt und sind ab dem 1. Februar vor dem Final auf www.jugenddebattiert.ch einsehbar.

Die Pro- und Kontra-Positionen werden eine halbe Stunde vor Debattenbeginn ausgelost.

 

Jury

Die Debattierenden werden von einer dreiköpfigen Jury in den Kriterien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit sowie Überzeugungskraft bewertet.

 

Modus Final                                                   

Pro Kategorie werden in 2 Vorrunden die 4 Teilnehmenden der abschliessenden Finaldebatte durch Juryentscheid ermittelt. Grundlage für den Juryentscheid ist die erreichte Gesamtpunktzahl aus den 2 Vorrunden. In jeder Runde steht eine andere Streitfrage zur Debatte.

 

Weitere Hinweise

Die Finalteilnehmenden dürfen vor ihrem Auftritt keine Debatte zum gleichen Thema mitverfolgen.

Die Begleitung der Finalistinnen und Finalisten durch Lehrpersonen, Familien und Bekannte ist erwünscht.

Die Entscheidungen der Jury und der Projektleitung sind nicht anfechtbar.

Im Interesse des Wettbewerbs behält sich die Projektleitung Änderungen des Reglements vor.

Coaching durch Lehrpersonen oder Eltern zwischen dem Auslosen der Positionen und der Debatte ist nicht gestattet. Diese Zeit sollte genutzt werden, um sich mit dem Partner auf der gleichen Seite in der Debatte auszutauschen.